Am 04.05.2018 war es endlich soweit! Unsere Schule bekam endlich einen namen! Hier der Bericht des Südkuriers:

Meßkirch: Förderschule heißt jetzt Goldösch-Schule

Bürgermeister Arne Zwick hat den Schriftzug und das Logo der Förderschule in Meßkirch enthüllt. Darauf folgt ein stimmungsvoller Festakt in der Halle am Feldweg.

 Nach fast einem halben Jahrhundert der faktischen Namenslosigkeit hat die Förderschule seit dem Wochenende einen offiziellen Namen. Mit einem Festakt in der Halle am Feldweg und der feierlichen Enthüllung der Inschrift „Goldösch-Schule“ durch Bürgermeister Arne Zwick wurde der Schulname jetzt verbindlich. Die Beteiligten, Schüler, Eltern, Lehrer und Kommunalpolitik zeigten sich einig in der Beurteilung, dass mit dem neuen Namen die kleinste Meßkircher Schule einen höheren Stellenwert im Bewusstsein der Öffentlichkeit erhalten wird.

Der Name „Goldösch-Schule“ beinhaltet nicht nur die Erinnerung an einen alten Gewannnamen. „Goldösch“ stehe vielmehr auch für pädagogische Arbeit an dieser Schule. Auf diesen Aspekt ging Schulleiterin Sigrid Weißhaupt in ihrer Eingangsrede ein. Der Name habe früher einen Geländebereich mit einem sehr guten Ackerboden mit entsprechend satten Erträgen gedient. Übertragen auf die heutige Schule bedeute das, dass hier intensive und gute pädagogische Arbeit geleistet werde, mit den entsprechenden Erträgen am Ende der Schulzeit.

Kurz erläuterte Werner Fischer die Entstehung des Namens „Goldösch“. Es gebe im Landkreis keine andere Schule mit diesem Namen. Fischer: „Das ist ein Schulname mit Seltenheitswert!“ Und mit langer geschichtlicher Tradition. Er gehe, so erklärte der Heimatkundler, auf die bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts 1000 Jahre lang betriebene Drei-Felder-Wirtschaft zurück. Jede Gemarkung war in drei Ösch-Bereiche aufgeteilt. Jeweils in einem Areal durfte ein Jahr lang nichts angebaut werden. Fischer: „In Meßkirch gab es das Schafösch, das Tannenösch und eben das Goldösch.“ Weil diese alten Flurnamen immer mehr in Vergessenheit gerieten, sei die Namensgebung für die Schule besonders erfreulich.

Heißen Rhythmus mit Percussion, Tanz und Beat boten die Mittelstufen-Schüler.
Heißen Rhythmus mit Percussion, Tanz und Beat boten die Mittelstufen-Schüler. | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Nicht ganz so tief in die Stadtgeschichte griff der Bürgermeister. Arne Zwick formulierte seine Zufriedenheit darüber, dass die Förderschule „46 Jahre nach ihrer Gründung endlich einen Namen bekommen“ habe. Zufrieden zeigte sich das Stadtoberhaupt mit einem Gewannnamen. Das sei angesichts der Diskussionen über die Namensgeber Martin Heidegger und Conrad Gröber wichtig. Die Unbenklichkeit des Namens sei auch dadurch zum Ausdruck gekommen, dass die Zustimmung durch den Gemeinderat fast zur Formsache geworden war. Ein Schulname sei gleichzeitig ein „wichtiges Mittel zur Identitätsstiftung“. Ähnlich zufrieden äußerten sich für die Erziehungberechtigen Regina Woock vom Elternbeirat sowie die beiden Schülersprecherinnen Karina Rogowski und Nina Wohlhüter.

Die Schüler hatten für die Feierstunde ein buntes Programm vorbereitet. Die Mittelstufe sorgte mit Percussion, Tanz und rhythmischem Beat gleich zu Beginn für wache Stimmung. Die Unterstufe fand Beifall mit ihrer Szene aus dem „Dschungelbuch“. Das Musikstück „Wir sind groß“ von der Oberstufenband bildete den Abschluss.

Sichtlichen Spaß machte den Schülern der Unterstufe der Goldösch-Schule die von ihnen nachgespielte Szene aus dem legendären "Dschungelbuch".
Sichtlichen Spaß machte den Schülern der Unterstufe der Goldösch-Schule die von ihnen nachgespielte Szene aus dem legendären "Dschungelbuch". | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Danach unternahmen die Gäste den kleinen Fußmarsch von der Halle zur ehemaligen Landwirtschaftsschule, in der seit 1973 die Förderschule untergebracht ist. Der an der Fassade angebrachte riesige Schriftzug „Goldösch-Schule“ war ebenso wie das neue Logo der Bildungseinrichtung mit roten Tüchern verhüllt. Arne Zwick musste nur an einem Strick ziehen, um Schriftzug und Logo zu enthüllen. Nun stand die Goldösch-Schule zur Besichtigung offen. Und die Gäste erwartete ein Buffet.

 

"Eigener Name stärkt die Identität"

Sigrid Weißhaupt ist seit 2014 Leiterin der jetzt in Goldösch-Schule umbenannten Förderschule.

Sigrid Weißhaupt (Schulleiterin)
Sigrid Weißhaupt (Schulleiterin) | Bild: Hermann-Peter Steinmüller

Frau Weißhaupt, wie groß ist Ihre Schule?

Wir haben gegenwärtig 36 Schüler in den Klassensstufen eins bis neun. Die Jungen und Mädchen werden von mit mir zusammen elf Lehrkräften unterrichtet.

Was bedeutet es für die Schule, jetzt einen eigenen Namen zu haben?

Ein eigener Name stärkt die Identität. Außerdem haben wir jetzt auch wie die anderen Schulen in Meßkirch einen unverwechselbaren Namen. Zuerst hießen wir Förderschule. Daraus wurde jetzt in jüngster Zeit das SBBZ.

SBBZ?

Ja, das steht für Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum.

Wie lange hat die Namenssuche gedauert?

In der konkreten Phase etwa ein halbes Jahr lang. Ich wollte zunächst den Namen eines bekannten Meßkirchers haben, der sich im Schul- oder Sozialbereich verdient gemacht hat. Aber da war niemand zu finden.

Wie kam es dann zur Goldösch-Schule?

Diesen Geistesblitz hatte mein Mann Helmut Weißhaupt. Er ist Konrektor an Konradin-Kreutzer-Schule. Ich finde die Idee gut, zumal ja keine Meßkircher Persönlichkeit zu finden war.

Fragen:Hermann-Peter Steinmüller

 

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21.04.2018: Gebrauchtwarenbörse in Messkirch wieder ein voller Erfolg

 

Auch dieses Jahr war es wieder soweit! Die Gebrauchtwarenbörse in Meßkirch fand zum 3. Mal statt. Dieses soziale Projekt kommt der Goldösch-Schule zu Gute und wird mit Unterstützung der Stadt Meßkirch und der evangelischen Freikirche Mennonitengemeinde Meßkirch durchgeführt. Am Freitag, den 20. April konnten von 15:30 – 17:30 Uhr die Gebrauchtwaren in der Stadthalle Meßkirch abgegeben werden. Es wurden wieder viele funktionsfähige, gut erhaltene und gereinigte (naja) Gebrauchsgegenstände und Haushaltsartikel, wie Geschirr, Besteck, Küchengeräte, Töpfe und Haushaltstextilien, Tischdecken, Hand- und Geschirrtücher, Bettwäsche, sowie Spielzeug, Roller, Inliner, Sportgeräte, Bücher, Lampen, Bilder, Pflanzen, Taschen, Koffer, CD´s, Werkzeuge, Gartengeräte, Kleinmöbel und vieles mehr angenommen. Zudem gab es wieder eine Pinnwand, an der größere Gegenstände wie Kühlschränke, etc. zum Verkauf angeboten werden konnten. Am Samstag, den 21. April konnten von 9:00 – 11:00 Uhr die Gebrauchtwaren, gegen einen Eintritt von 5 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder, mitgenommen werden. Wer zwischendurch ein kleines Päuschen brauchte, konnte sich im Oberstufencafé der Goldösch-Schule mit Kaffee und Kuchen stärken. Außerdem hatten wir neu im Sortiment: Unser „Selbstgetöpfertes“ aus der Töpfer AG wie z.B. selbstgetöpferte Gartenschmuckstücke und bepflanzte Haushaltsgegenstände an.

 

Hierbei möchten wir, die SchülerInnen und LehrerInnen der Goldösch-Schule,  uns bei allen Unterstützern bedanken! Das Projekt war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg!!

 

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Adventssingen 2017

 

Auch in diesem Jahr traf sich wieder die gesamte Schule zum Adventssingen. Neben stimmungsvollen Adventsgeschichten von Frau Wohlhüter und Herrn Strobel führte die Grundschule musikalische Darbietungen auf und zum Abschluss sangen alle Weihnachtslieder.

 

Frohe Weihnachten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Goldösch-Schule krönt besten Leser 2017

An der Goldösch-Schule Meßkirch fand der alljährlich stattfindende Vorlesewettbewerb statt. Bereits einige Tage zuvor waren die Sieger der einzelnen Klassen ermittelt worden. Diese Klassensieger lasen Texte aus Kinder- und Jugendbüchern, die sie aus der Schulbücherei ausgeliehen hatten und stellten so ihre Lesekompetenz unter Beweis.

 

Vor einer dreiköpfigen Jury, die sich aus Tatjana Längle, Vera Rebholz und dem Inhaber der Buchhandlung Schönebeck, Dieter Karl, zusammensetzte, traten die acht Finalisten gegeneinander an.

 

Da alle Schüler beeindruckende Leistungen zeigten, fiel der Jury die Entscheidung für den oder die beste Leser / Leserin sehr schwer. Nach intensiver Beratung der Juroren ging eine Drittklässlerin als beste Leserin der Förderschule aus dem Lesewettkampf hervor. Sie erhielt eine Urkunde und einen Büchergutschein.
Auch die Klassensieger wurden mit Urkunden und kleinen Sachpreisen für ihre hervorragenden Leistungen belohnt.

 

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Einschulung

Einschulung in der Goldösch-Schule Meßkirch 2016
Zwei Jungen starten mit Lehrerin Sabine Reinhold.
Eingeschult in der Goldösch Meßkirch wurden diese beiden Schüler, die zusammen mit der Klassenlehrerin Sabine Reinhold den Stundenplan anschauen.

Sommerfest 2016

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Sommerfest der Goldösch-Schule Meßkirch

Die Goldösch-Schule Meßkirch hat am vergangenen Montag traditionell ihr Sommerfest gefeiert, bei dem auch die Schulabgänger der 9. Klasse, eine Lehrkraft und die langjährige Elternbeiratsvorsitzende Frau Harsch verabschiedet wurden.
Schulleiterin Sigrid Weißhaupt begrüßte die über 100 Gäste und gab einen Rückblick auf das vergangene Schuljahr.
Den diesjährigen „Berufskompetenzpreis“ der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch, überreicht von Herrn Knoblauch, erhielt Maurice Sauer, der sein Praktikum bei der Möbelschreinerei Demmelhuber in Meßkirch absolvierte. Er wurde ausgezeichnet für besondere Leistungen beim Betriebspraktischen Tag, der einmal pro Woche das ganze Schuljahr hindurch von den Schülern der Klasse 9 absolviert wird.
Bei der Verabschiedung der Schulabgänger durch die Klassenlehrerin Katrin Simon und bei weiteren Programmpunkten beteiligten sich die Schüler unter anderem mit verschiedenen Ansprachen und bewegenden, ganz persönlichen musikalischen Beiträgen.
Schulleiterin Sigrid Weißhaupt bedankte sich bei den beiden ehrenamtlichen Leitern zweier Arbeitsgemeinschaften, Frau Wohlhüter und Herrn Hermann, für ihr Engagement.  Bei einem gemütlichen Grillen konnten viele anregende Gespräche geführt werden.

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